Betriebliches Gesundheitsmanagement: Was wirklich wirkt – und was nur gut aussieht

Obstkorb im Pausenraum, ein Gesundheitstag im Jahr, ein Zuschuss fürs Fitnessstudio wie beispielsweise das SportNavi. Viele Unternehmen haben längst irgendeine Form von Betrieblichem Gesundheitsmanagement – und trotzdem ändert sich am Arbeitsalltag der Mitarbeitenden wenig. Hier geht's darum, woran das liegt und was BGM braucht, damit es tatsächlich ankommt.

Warum viele BGM-Maßnahmen kaum wirken

Die meisten klassischen BGM-Maßnahmen haben ein gemeinsames Problem: Sie liegen neben dem Arbeitsalltag, nicht in ihm. Ein Gesundheitstag einmal im Jahr, ein Vortrag zum Thema Stress, ein Zuschuss, den man sich selbst organisieren muss – das alles setzt voraus, dass Mitarbeitende zusätzlich zu ihrem normalen Pensum noch aktiv werden.

Was Betriebliches Gesundheitsmanagement wirklich braucht, um zu wirken

Wirkung entsteht nicht durch das Angebot an sich, sondern dadurch, wie leicht es sich in den bestehenden Arbeitsalltag einfügt. Drei Punkte machen dabei den größten Unterschied:

Direkt am Arbeitsplatz statt als zusätzlicher Termin. Was extra Zeit und Wege kostet, fällt im stressigen Alltag zuerst weg. Was am Schreibtisch oder im Teamraum stattfindet, nicht.

Regelmäßig statt einmalig. Ein einzelner Gesundheitstag verpufft nach ein paar Tagen. Kurze, wiederkehrende Impulse bauen sich dagegen zu einer echten Gewohnheit auf.

Fürs Team, nicht nur für Einzelne. Maßnahmen, die jede:r für sich allein nutzen soll, laufen ins Leere, sobald der Alltag dazwischenkommt. Wenn ein ganzes Team gemeinsam mitmacht, trägt die Gruppe die Gewohnheit mit.

Woran man wirksames BGM erkennt

Bevor eine Maßnahme eingeführt wird, lohnt sich eine ehrliche Frage: Würden die eigenen Mitarbeitenden das auch dann nutzen, wenn gerade viel los ist? Bei den meisten klassischen Angeboten lautet die Antwort nein, denn Mitarbeitende müssen sich selbst anmelden, nach Feierabend noch irgendwo hinfahren und an einem anstrengenden Tag die Motivation dafür selbst aufbringen – genau dann, wenn die wenigsten dazu Lust haben.

Bei der Bewegungspause entfällt diese Entscheidung: Sie findet während der Arbeitszeit statt, direkt am Arbeitsplatz, fest im Kalender wie ein Meeting. Niemand muss sich fragen, ob er heute noch die Energie für etwas Zusätzliches hat – es ist bereits Teil des Tages.

Wir bieten kurze Bewegungseinheiten an, direkt am Arbeitsplatz, Team für Team, statt als anonymes oder virtuelles Angebot für das ganze Unternehmen auf einmal.

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